Deutsch-Tibetische Projekte

Die Träume mal wieder.  Gestern Abend ist es mir nun doch noch gelungen mit T. zu telefonieren.  Skype war allerdings nicht drin. Sein W Lan scheint etwas gestört zu sein.  Also lange Rede, kurzer Sinn – die Telefonrechnung war offenbar doch bezahlt. Gute Voraussetzungen für eine Fernbeziehung. Noch besser,  dass sich T. dieses mal wohl zunächst wirklich dafür schämte,  seine Pflichten versäumt zu haben.  Es gab Zeiten,  da blieben selbst Mahnungen ungeöffnet liegen und wurden erst registriert,  wenn das Kabelfernsehen oder das Internet nicht mehr funktionierten. Gestern habe ich aus seinem eigenen Mund gehört, wie peinlich es ihm gewesen wäre,  seine Versprechen schon wieder nicht zu halten.  Vor Freude wäre ich bald im Zick Zack gehüpft. Als Ch. dann gegen 22:00 noch freudig plappernd vom Bewerbungsmeeting mit Akhula (tibetisch für Onkel) zurück kam,  verlor ich völlig meinen Glauben an die Welt. Während ich in seiner letzten Ferienwoche etwa 8 Stunden mit einem gestressten Teenager an Formulierungen für 4 Bewerbungen feilte und er dabei sang, vor sich hinredete und schließlich den Laptop an den größeren Fernsehbildschirm anschloss und sich zum Arbeiten mit der externen Tastatur hinlegte, schien Akhula Wunder zu vollbringen. Ich denke,  ich verdanke ihm auch T.s Angebot mir als Bezahlung für meine Arbeit am Kind ein Drei-Gang-Menü zu kochen.  Natürlich hab ich mich dafür umgehend bei Akhula bedankt und hab vor Freude darüber nicht mit Shapaley unterm Kissen geschlafen. Dieses deutsch-tibetische Projekt scheint auf dem richtigen Weg zu sein.  Von einem anderen träumte ich heute Nacht.  Ich war im vierten Monat schwanger von T. Während sich alle um mich herum darüber ärgerten und ich T. nicht erreichen konnte, um ihm die freudige Nachricht mitzuteilen,  ließ ich meine Hand über mein kleines Bäuchlein gleiten und freute mich  Die Freude hält auch jetzt noch an, da es mich schon reizt,  dieses Projekt mit T. zu lancieren. Ich hab schon ein zuckersüßes deutsch-tibetisches Würmchen vor Augen.  Die Realität sagt mir allerdings mit fast 35 bin ich zu alt für solche Experimente.  Nicht zu vergessen wären dabei auch noch 600 km Entfernung,  ein eigenes Kind und 3 Kinder von T. Wenn uns nicht doch noch einer dieser gut organisierten Firmencoachs über den Weg läuft und unser chaotisches Projekt optimiert, wird es wohl auch nur beim Gedanken daran bleiben. 

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