staccato

 

welt. atemzug. schrei. ganz fremd und  neu.

angst.vertrauen. interesse. neugier. versuch. dinge. namen. ich schwebe zwischen den sphären. meiner sinne beraubt, muss ich wissen. muss erkennen, was mich an dem  leben hält, das mir wie ein traum erscheint. hinterfragen. lernen. doch wie viel? fakten oder gefühl? rational erfasst  mein gehirn, wohin das herz es leitet. grenzen des verstandes. ich fühle, dass ich nichts weiß.

WAS KANN ICH WISSEN?

leben. wachsen. sich entscheiden.die rationalität schneidet ins fleisch meiner begierde, während meine träume mit ihren tentakeln das rückgrat der erkenntnis brechen. geschmeidig, kräftig, ohne reue treiben sie ihr gedankenloses spiel voran. dunkel und träge erinnert sich der geist seiner macht und verbündet sich mit der erfahrung. bläht sich bis zum bersten auf. Doch erfahrung ist eine launische geliebte. getrübt von den sinnen ergreift sie partei für den raffinierteren kontrahenten. ich oder andere? streit. verzweiflung. unsicherheit. dilemma.

WAS SOLL ICH TUN?

lenken. fahren. treiben. schwimmen. woher kommen die ruder in meiner hand? zufall? tatkraft? in mir? über mir? Schöpfung. ich bin der. ich bin der, der ich bin. ich bin die, die ich gewesen sein werde. ich bin schon immer gewesen. ich werde sein, selbst wenn ich nicht mehr bin. die welt zu meinen füßen ist nur in mir. ich habe geschaffen, worin ich lebe. streiftlichter einer anderen existenz in meiner.

zweifel am wissen nicht zu glauben. wer bestimmt mein leben? beweis. streiflichter deiner autorität in meinem sein. vater unser, der du bist im himmel. bin ich nicht hier? auf erden?

vergib mir diese schuld, so wie auch ich vergebe. ich komme in versuchung und frage:

WAS SOLL ICH GLAUBEN?

seele. gedanken. fleisch. begierde. weisheit. vernunft. frau. freund. mutter. hure. heilige.

spieler. zaudernd zögernde existenz. welches kostüm wird mit mir so verschmelzen, dass keinem meine zweite haut missfällt? muss ich mich verkleiden?  ihr müsst mein seien nehmen wie es ist. doch:

WER BIN ICH?

schlohweiß neigt sich der tag zu ende. neonlicht brennt in meinen augen. müdigkeit. aufschrecken. müdigkeit. aufschrecken.  meine lider schließen sich, nur um wenig später durch die raue kraft des verstandes aufgerissen zu werden. sehnsucht. erschöpfung. kein wille zum kampf.  endlich findet die surrealität der wirklichkeit ihr finale in der realität des traums.

SCHLAF

SCHLAF!

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