Erwartungen

Ich bin verwirrt.  Ich gebe mir Mühe, gehe andere Wege,  überschreite Grenzen.  Doch das Ziel bleibt in weiter Ferne.
Um mich selbst nicht zu verlieren,  werden meine Strukturen immer fester.  Arbeit-Sport-Schlaf. In Wochen in denen mein Kind da ist leicht variiert.  Arbeit-Kind-Schlaf.

Meine Wohnung ist meine Insel,  mein Bett die heilige Quelle, die mir Kraft gibt.

Alles andere versuche ich auszublenden.
Keine Erwartungen mehr,  keine Wünsche.
Ich versuche ehrlich an mir zu arbeiten,  an unserer Beziehung.
Denn T. ist der Mann den ich liebe und die Situation ist so wie sie ist.
Daran kann ich nichts ändern.
Ich habe es viereinhalb Jahre probiert.

Ich weiß aber auch,  dass ich an der Liebe nichts ändern kann.

Und so bin ich gezwungen im Hier und Jetzt zu leben.

Ich lerne meine Erwartungen abzustreifen und nicht an die Zukunft zu denken.
Ich lerne noch besser als zuvor in mein Innerstes zu hören.
Die sichtbaren Steine auf dem Weg bringen mich nicht mehr zum Stolpern. Ich gehe an ihnen vorbei.

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